SZT13. Goldene Ohrringe mit Diamanten.

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€1.550,07
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SZT13. Goldene Ohrringe mit Diamanten.

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Art-déco- 14 -Karat-Goldohrringe mit im Silber gefassten Brillanten und 12 blauen Saphiren.

 

SCHMUCK DES ART DÉCO

ca. 1920–1939

Das Art déco ist eine der prägendsten Kunst- und Kunsthandwerksströmungen des 20. . Jahrhunderts, die besonders in den 1920 er und 1930 er Jahren populär wurde. Ihren Namen erhielt sie von der Ausstellung Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes, die 1925 in Paris stattfand. Der neue Stil spiegelte die Dynamik der modernen Zeit, des technischen Fortschritts und des städtischen Lebens wider.

Art-déco-Schmuck brach mit den weichen, natürlichen Linien des früheren Jugendstils. An ihre Stelle traten geometrische Formen, Symmetrie, klare Linien und kraftvolle Kontraste. Quadrate, Rechtecke, Dreiecke, Kreise und stufige Formen wurden zu den charakteristischen Stilelementen des Schmucks.

Die Eleganz der modernen Zeit

Das Art déco war eng mit dem neuen Lebensgefühl nach dem Ersten Weltkrieg verknüpft. Die Begeisterung für Modernität, Geschwindigkeit und technologische Entwicklung zeigte sich stark in der Kunst. Die Formensprache von Ozeanriesen, Flugzeugen, Autos und Wolkenkratzern beeinflusste die visuelle Kultur des Art déco.

Im Schmuck äußerte sich diese moderne Haltung in eleganten, klaren und ausdrucksstarken Formen. Neben geometrischen Strukturen wurden auch Motive aus exotischen und historischen Kulturen populär. Die Freilegung des Grabes von Tutanchamun in 1922 verstärkte beispielsweise die Mode ägyptischer Motive weiter.

Materialien und Edelsteine

Eines der charakteristischsten Edelmetalle des Art-déco-Schmucks war Platin. Seine Festigkeit und Formbarkeit ermöglichten die Gestaltung feiner, präziser geometrischer Formen, und seine helle Farbe harmonierte besonders schön mit Diamanten. Auch Weißgold sowie Gelbgold, das in den 1930 er Jahren wieder vermehrt verwendet wurde, spielten eine wichtige Rolle.

Zu den beliebten Edelsteinen der Epoche zählten Diamanten, Smaragde, Saphire und Rubine sowie Onyx, Türkis, Koralle und Bergkristall. Die kraftvollen Farbkontraste – wie etwa das Paar aus schwarzem Onyx und weißem Diamant oder Smaragde und Diamant – machten eines der markantesten Merkmale des Art déco aus.

Auch bei den Diamanten tauchten auf die geometrischen Formen abgestimmte Schliffe auf, wie beispielsweise Baguett-, Smaragd-, Dreiecks- und Schildschliffe, die sich gut in die symmetrische Formenwelt der Epoche einfügten.

Charakteristische Motive und Formen

Art-déco-Schmuck ist oft durch Symmetrie, wiederkehrende Geometrie und Kontraste gekennzeichnet. Beliebt waren stufige Formen, strahlenförmige Muster, Sonnenmotive und Fächer sowie von der ägyptischen und asiatischen Kultur inspirierte Zierelemente.

Der technische Fortschritt erweiterte auch die Möglichkeiten der Schmuckherstellung. Ein präziserer Steinschliff und fortgeschrittenere Bearbeitungstechniken machten die Anfertigung komplexer, präziser und effektvoller Schmuckstücke möglich.

Die Bedeutung des Art-déco-Schmucks heute

Art-déco-Schmuck ist auch heute noch leicht an seinen prägnanten geometrischen Formen, seiner eleganten Symmetrie und seiner mutigen Farbgebung erkennbar. Die Besonderheit der Epoche liegt darin, dass sie die Begeisterung für die Modernität mit Motiven aus den großen Zivilisationen der Vergangenheit verband.

Die klaren Linien, die zeitlose Eleganz und die besonderen Edelsteinkombinationen des Art-déco-Schmucks verleihen seiner Trägerin auch heute einen einzigartigen Charakter und ein raffiniertes Erscheinungsbild.



 


Material 5,10 g

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